Schadenstatistik Betriebskriminalität 2008

Nach dem Jahre 2003 hat der Branchenführers für Vertrauensschadenversicherungen (Euler Hermes) eine erneute Studie zur Wirtschaftskriminalität in Deutschland durchgeführt. Demnach ist die Gefahr von Wirtschaftskriminalität weiter gewachsen. Im Gegensatz zur Studie aus dem Jahre 2003, wo noch 86% der Unternehmen ein ernsthaftes Problem in wirtschaftskriminellen Handlungen sahen, ist die Zahl nunmehr aktuell auf 91% gestiegen.

Tatsächlich wurde in den vergangenen zwölf Monaten bereits jedes dritte Unternehmen Opfer wirtschaftskrimineller Handlungen. Über die Hälfte ist sogar mehrfach betroffen. Die größten Schäden wurden dabei durch die eigenen Mitarbeiter verursacht. An der Spitze der Eigentums- und Vermögensdelikte stehen Diebstahl, Betrug und Unterschlagung.

Auffällig ist jedoch, dass 2/3 der Unternehmen einen unentdeckten Schadensfall in ihrem Unternehmen vermuten. Demnach liegt die Dunkelziffer der nicht erfassten Fälle noch um ein Vielfaches höher.

Der durchschnittliche Schaden durch interne und externe Wirtschaftskriminalität beträgt durchschnittlich 42.000 Euro je Unternehmen.

Insgesamt verursachte die Wirtschaftskriminalität in Deutschland allein in den vergangenen zwölf Monaten einen Schaden von rund 4 Milliarden Euro.

Fast ¾ der Unternehmen bewerten den Imgeverlust als größten Folgeschaden einer wirtschaftskriminellen Tat.





26.02.2011 16:07

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